2. August 2017
Kölner Seilbahn:
Erster Gutachter hat Arbeit aufgenommen

Nach dem Zwischenfall bei der Kölner Seilbahn am vergangenen Sonntag hat ein externer Gutachter am heutigen Mittwoch kurzfristig die Arbeit aufgenommen. Fachleute des Instituts für Fördertechnik und Logistik der Universität Stuttgart haben damit begonnen, die Seile der Seilbahn zu untersuchen sowie eine Unfallaufnahme vorzunehmen. Geplant ist, dass der TÜV Süd am Donnerstag ebenfalls eine Unfallaufnahme vornimmt. Beide Institutionen werden anschließend Gutachten anfertigen, aus denen sich das weitere Vorgehen ergibt. Die Bezirksregierung Köln hat eine Ausnahmegenehmigung erteilt, damit die Gutachter die Seilbahn für ihre Untersuchungen nutzen können.



In der nächsten Woche soll eine Fachfirma aus Südtirol das Hilfsseil entfernen, das sich am Sonntagnachmittag aus bisher ungeklärter Ursache um eine der Fahrkabinen gewickelt und einen Sicherheitsstopp ausgelöst hatte. Dieses Seil befindet sich mittig zwischen den Trag- und Zugseilen für die Gondeln und den Halteseilen für die Pylonen. 65 Personen, darunter 20 Kinder und Jugendliche, mussten von der Feuerwehr und weiteren Hilfskräften aus den Gondeln geborgen werden.



Die Kölner Seilbahn und die KVB sind dabei, mit den Menschen Kontakt aufzunehmen, die sich in den Gondeln befanden.

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